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Dr.
jur. Wilhelm de Boor
* 1807 1844
Advokat und Richter
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Wilhelm de Boor, geb. 12.07.1807 in Hamburg, gest. 23.01.1844 ebd., Sohn
des Hamburger Advokaten Carl Friedrich de Boor (1776-1848) und der Hamburger
Senatorentochter Johanna Elisabeth Amsinck (1786-1812).
Seine Kindheit verbrachte er auf dem elterlichen Landgut in Dockenhuden.
1827 Abitur am Johanneum in Hamburg und bis 1830 Jurastudium in Heidelberg.
Anschließend bereiste er Italien und Frankreich und gründete
nach seiner Rückkehr in Hamburg eine Advokatur.
21.09.1839 Heirat mit der Hamburger Kaufmannstochter Caroline Maria Henriette
Schwartze (1818-1900).
"Er bekleidete das Ehrenamt eines Richters im Amtsgerichte, und
verwaltete seit dem großen Brand 1842 einen Teil der Hülfswohnungen sehr
tätig und trefflich. Eine feste Anstellung war immer sein Ziel gewesen,
gegen Ende 1843 meldete er sich zu der erledigten Stelle des Hyphotekenbewahrers
in der Landstube, ohne sich große Hoffnungen zu machen. Am 8. Jan.
1844 ergriff ihn das Scharlachfieber [...] Am 17. erhielt er durch
fast einstimmige Wahl des Senates die ersehnte Stelle, was er noch in
einem fieberfreien Augenblicke zu seiner Freude erfuhr, und am 23. unterlag
er schon der Krankheit.
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