10.11.2001 19:07
   
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Johann Heinrich
Tischbein d.Ä.
* 1722 † 1789
Maler


Selbstbildnis um 1752/53

Johann Heinrich T i s c h b e i n  d. Ä., geb. 03.10.1722 in Haina/Hessen, gest. 22.08.1789 in Kassel. Sohn des Bäckers Johann Heinrich Tischbein und der Susanne Margaretha Hinsing.

Nach Malerlehre in Kassel 1743-1751 Studienaufenthalt in Frankreich und Italien. 1753 Ernennung zum Hofmaler in Kassel, die Tätigkeit dort unterbrochen durch zahlreiche Reisen und den erzwungenen Ortswechsel während der französischen Besatzungszeit 1756-1763. Durch verschiedene Aufenthalte und mehrere Aufträge sowie durch die Freundschaft mit Klopstock und seine zeitweilig in Hamburg ansässigen Brüder mit der Elbstadt verbunden.
Verheiratet in erster Ehe 31.10.1756 mit der Kanzleisekretärstochter Marie Sophie Robert (gest. 1759), in zweiter Ehe 1763 mit deren jüngster Schwester Anne Marie Pernette Robert.
[1]

Maria Elisabeth d e  B o o r, geb. Timmermann war 1780 unter den rund 20 Studenten der Kasseler Kunstakademie, an der Tischbein d.Ä., Hofarchitekt Simon Louis du Ry (1726-1799), Bildhauer Johann August Nahl (1710-1785) als Professoren sowie Tischbeins Neffe Johann Heinrich (1742-1808) als Zeichenlehrer unterrichteten.
Sie kannte Johann Heinrich Tischbein schon in ihrer Jugend, als der Maler 1758 in Hamburg ein Portrait der bürgerlichen Familie anfertigte.

Portrait der Familie Timmermann

 
   

 
   

 

 
    Quellen und verwendete Literatur:  
   

Dr. Marianne Heinz, Neue Galerie Kassel

 
    [1] Gesichter und Persönlichkeiten, Gisela Jaacks  
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