05.11.2001 18:31
   
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Dr. jur. Carl Friedrich
de Boor
* 1776 † 1848
Advokat


Carl Friedrich de Boor

Carl Friedrich d e  B o o r, geb. 14.05.1776 in Hamburg, gest. 07.05.1848 in Oldesloe. Sohn des Weinhändler und Buchhalter Johann Abraham de Boor und der Malerin Maria Elisabeth Timmermann.

Er kommt bereits früh beim Rektor des Hamburger Johanneums A.A.H. Lichtenstein in Pension. Nach dem Studium der Rechte in Göttingen 1796-1799 Rückkehr nach Hamburg in die Advokatur seines Stiefvaters Friedrich Gerhard Vogel. Für diesen reist er 1803 für mehrere Monate nach Paris und lernt dort verschiedenen damalige Nobilitäten kennen.

Verheiratet in erster Ehe 09.09.1806 mit der Bürgermeistertochter Johanna Elisabeth Amsinck. Nach deren frühen Tod (gest. 1812) lehnt er die ihm angebotene Stellung als Syndicus der Stadt ab und zieht sich von allen Geschäften zurück.
1816 zweite Ehe mit Johanna Cornelia Sonntag (gest. 1820), Tochter des Senators Claus Hinrich Sonntag und der Sophia Magdalena Kopp.
1821 dritte Ehe mit der Oldesloer Chirurgentochter Johanna Luise Elisabeth Hagelstein (1798-1891).

Nach dem Tode seines sehr vermögenden Stiefvaters lebte er dann "im Winter in Hamburg und im Sommer in dem von Liz. Vogel ererbten Gartenhause in Dockenhuden, bis ihn im Herbst 1831 die ausbrechende Cholera veranlasste auch den Winter auf dem Garten zu bleiben. So lebte er ganz draussen, bis Nov. 1834. Von da an nahm er mit Frau und Kindern dritter Ehe seinen Aufenthalt ganz in Oldesloe. Ohne besondere Schicksale verbrachte er hier seine übrige Lebenszeit, im Frühjahr 1847 bekam er die ersten Spuren von Wassersucht und nach etwa einjähriger, zum Glücke nicht schmerzlicher Krankheit, starb er am 7. Mai 1848."

 
   

 
   

 

 
    Quellen und verwendete Literatur:  
    Archiv der Familie de Boor  
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