21.10.2001 16:13
   
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Dr. jur. Carl de Boor
* 1810 † 1853
Advokat und Lehrer

Carl de Boor, geb. 03.04.1810 in Hamburg, gest. 26.06.1853 ebd., Sohn des Hamburger Advokaten Carl Friedrich de Boor (1776-1848) und der Hamburger Senatorentochter Johanna Elisabeth Amsinck (1786-1812).

Seine Kindheit verbrachte er auf dem elterlichen Landgut in Dockenhuden. 1829 Abitur am Johanneum in Hamburg danach Jurastudium in Heidelberg (1829/30), Halle (1830/31) und wieder Heidelberg (1830/31), wo er Ostern 1832 promovierte. Anschließend bereiste er Italien und Frankreich und gründete nach seiner Rückkehr 1833 eine Advokatur in Hamburg.

"Im Oktober 1833 liess ich mich als Advokat in Hamburg nieder. In den zwei Jahren, dass ich es blieb, hatte ich keinen großen Erfolg. Im 2. Jahre fasste ich aus verschiedenen Gründen den Entschluß mich dem Lehrfach zu widmen, den ich dadurch auszuführen begann, dass ich Michaelis 1835 auf ein halbes Jahr nach Berlin ging, um mich dort in die Philologie mehr hinein zu setzen. Ostern 1836 zurückgekehrt, machte ich das Schulamtskandidatenexamen und gab dann Probestunden an der Gelehrtenschule des Johanneums, bis ich Michaelis (3. Okt.) 1837 zum Collaborator an der Realschule des Johanneums gewählt wurde. Am 10. Sep. 1840 folgte die Wahl zum ordentlichen Lehrer an dieser Schule, welche am 24. Nov. desselben Jahres vom Scholarrate bestätigt wurde."

10.01.1839 Heirat mit der Hamburger Kaufmannstochter Louise Maria Auguste Schwartze (1813-1862).

Bis zu seinem frühe Tode (1853) wohnten sie mit 5 Kindern am Borgesch, in der Nähe der St. Georg Kirche in Hamburg.

 
       
   

Veröffentlichungen:

 
   

Über das Attische Intestat-Erbrecht und einige andere Gegenstände des Attischen Rechtes und Prozesses, zunächst als Prolegomena zu der Rede des Demosthenes gegen Makartatos / Carl de Boor Hamburg, 1838

 
   

 
    Quellen und verwendete Literatur:  
   

Familiennachrichten über die Familie de Boor von Carl de Boor (1810-1853)

 
   

 

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